"

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Burda Hose 11/2012 #111

Toolfoto
Zum Weglaufen finde ich meine Fotos eigentlich immer.


Aber es nützt ja nichts weil ich zeigen möchte was ich genäht habe.

Die letzte Zeit habe ich mit Hosenschnitten verbracht und mir nun auch zwei Hosen fertig genäht.
Nun sitze ich hier gerade vor dem PC und überlege was ich mir für eine Jacke zu meinen Hosen nähen könnte und mache Fotobearbeitung.
Und weil heute Mittwoch,  MeMadeMittwoch !  ist, denke ich  mir ich könnte ja bei der Gelegenheit eine meiner Hosen zeigen. Diese Hose nach dem Schnitt #111 aus dem Burda Heft 11/2012 trug ich heute zur Arbeit - allerdings mit  einem wärmeren Sweater dazu und auch mit anderen Schuhen.



Den Reißverschluss habe ich diesesmal nicht wie sonst nahtverdeckt an die Seite gesetzt, sondern vorne in die Mitte. Verdeckt zwar, aber ohne Über- und Untertritt oben am Bündchen. Weil ich so faul bin und keine Lust hatte auf Knopflöcher und/oder Haken und Ösen habe ich den verdeckten Reißer einfach bis Oberkante Bündchen genäht.



Wie bereits erwähnt habe ich zwei Hosen mit verschiedenen Silhouetten genäht. Diese hier und noch eine mit weiterem Bein...


... und ich überlege jetzt gerade welche Jacke mir gut dazu gefallen würde.
Nach einigem Suchen bin ich bei der Burda Jacke 4/2014 #102 hängengeblieben und ich habe sie mir mal virtuell übergezogen.  Gefällt mir wohl der Schnitt! :-)



Wer hätte das gedacht, dass ich heute noch zum MMM posten würde? Ich selbst jedenfalls nicht, verlinke mich nun aber doch mal.

Samstag, 18. Oktober 2014

Hosen Script!?


Wenn man davon ausginge dass die Hosen Modelle eines Schnittmuster- Herstellers immer aus dem gleichen zugrundegelegten Grundschnitt entwickelt werden - könnte man sich dann eine allgemein funktionierende Vorlage zum Anpassen aller Hosen Schnittmuster eben jenes Hauses erarbeiten?

Einen Versuch ist es wert denke ich mir. Habe ich mir doch gerade eine Burda Hose mit relativ viel Aufwand schön angepasst. 

Wie wären also die von mir kürzlich erarbeiteten Änderungen für die bessere Passform zu interpretieren? Wie genau sähe meine Vorlage für vorzunehmende Anpassungen aus?

Hier eine Grafik meiner Schnittteile vor - und nach dem Ändern. Die original Schnittteile von Vorder- und Hinterhose sind rot eingefärbt und die darüber gelegten Schnittteile des abgeänderten Schnittes gelb. 



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Hosenschleife


Unversehens befinde ich mich wieder in der Hosenschleife!

Wikipedia sagt folgendes zu dem Begriff (Endlos-) Schleife:

"Endlosschleifen in der Informatik sind Schleifen, die nach jeder Abarbeitung erneut abgearbeitet werden, falls die Ausführung nicht durch äußere Einflüsse abgebrochen wird. Äußere Einflüsse sind dabei solche, die im regulären Ablauf des Programms nicht vorgesehen sind, beispielsweise das Abschalten des Computers."  (Quelle Wikipedia: Endlosschleife)

Und ich sage dazu: Nein, ich bin nicht in einer Endlosschleife - nur in einer Schleife. Wenn meine Burda Hose 8/2013 #118 abgearbeitet ist, dann wird die Ausführung abgeschlossen.
Mit anderen Worten: Ich habe meine Probe soweit fertig, dass ich die Hose nach meinem Muster aus gutem Stoff zuschneiden und dann auch nähen kann.

Auf meinem Weg zur Anpassung der Hose (der Weg ist das Ziel!) habe ich mich darüber im Forum HS24 mitteilen und austauschen können.

Ein paar Fotos habe ich für Euch hier nun auch noch.

Die fertige Probe mit Schnittbild und zum Vergleich die Originalhose. Für die Fotos habe ich die Probehose, die wie üblich nur mit Sicherheitsnadeln zusammengesteckt ist, sogar extra mit einer Bügelfalte versehen. ;)








Sonntag, 7. September 2014

Leo Bluse nach Pattern Maker Basis



Irgendwie ist mir die Lust zum Bloggen vergangen. Keine Ahnung warum eigentlich.
Es ist aber nicht so, dass ich mir viele Gedanken über mein Bloggen machen würde. Auch habe ich kein schlechtes Gewissen oder so, weil ich länger nichts gepostet habe. Hab einfach nur zur Zeit keine Lust.
Trotzdem konnte ich die Rückansicht meiner weissen Hose vom letzten Post nicht mehr sehen und deshalb zeige ich hier kurz meine Leo-Bluse.



Das Nähen der Bluse ging sehr fix. Aber die Schnitterstellung ist eine längere Geschichte die ich im Hobbyschneiderinnen-Forum sozusagen niedergeschrieben habe. DAS hat mir grossen Spaß gemacht! :-)

 Es ging mir darum in meinen Beiträgen bei HS24 einmal exemplarisch die Entwicklung vom Grundschnitt zum Modellschnitt nachzuvollziehen. Das Modell welches ich nachkonstruiert habe ist
Burda 5/2014 #137


  Ein paar Forumsmitglieder haben mich während des gesamten Prozesses begleitet. Ich habe wertvolle Profi-Tipps in Sachen Schnittkonstruktion erhalten und Nachhilfe in Ärmelkonstruktion  bekommen. Wir haben sozusagen um die Wette konstruiert und der Ärmel  von dem Mitglied  '3kids' hat schließlich gewonnen, weil er am Besten passt. Die PDF mit dem konstruierten Ärmel ist mir direkt in meinen Forums-Thread zum Download bereitgestellt worden.

So - nun habe ich doch schon wieder ein bisschen mehr geschrieben. Dabei hatte ich doch keine Lust und wollte mich ganz kurz fassen.

Kommt die Lust zum Bloggen etwa jetzt doch schon wieder? ;)

Edit:
Hier auf Anfrage noch eine Nahaufnahme der Rüschenkante. Ich habe einfach gekettelt und die Naht dann umgelegt und abgesteppt. Sicher wären noch andere Varianten der Verarbeitung möglich gewesen.




Sonntag, 3. August 2014

Pattern Maker Hose (2)



Wie ich in meinem Post Pattern Maker Hose vor einiger Zeit bereits schrieb, gefiel mir meine Hose nicht 100%. Sie war irgendwie zu weit im Bereich der Oberschenkel und wirkte bollerig und unvorteilhaft bei meinen ohnehin ziemlich breiten Hüften (Reiterhosen).

Also habe ich etwas gemacht, was ich eigentlich gar nicht mag: Eine Änderung an der bereits fertig gestellten Hose.

Das Ändern, angefangen beim Auftrennen, hat total lange gedauert, und als ich endlich fertig war, dachte ich zuerst frustriert die viele Arbeit hat sich gar nicht richtig gelohnt. Beim Betrachten meiner Fotos - davor und danach - fällt mir der Unterschied der Linien dann aber doch deutlich ins Auge.

Hier die Schnittbilder im Vergleich. Der neue Zuschnitt im Berich der Beine verläuft entlang der grünen Linien:




Von meinen drei Jersey-Tops die ich im Rahmen des offenen SWAP genäht habe, mag ich das orange/braune am liebsten zu der Hose.


Das Top mit dem Wasserfallausschnitt ist mir irgenwie zu schalbberig und unförmig.



Mittlerweile habe ich nun 3 Tops, 3Kleider und 3 Hosen für die SWAP-Serie genäht.

Jetzt fehlen noch Röcke und vor allen Dingen auch noch Jacken bzw. Cardigans.


Sonntag, 27. Juli 2014

Offener SWAP Juli

Das dritte Kleid meiner SWAP-Serie:


Es ist der Schnitt den ich mir bei der 'Nix für Lemminge-Aktion' von Alexandra  mühsam zusammenkonstruiert hatte, nachdem ich feststellen musste, dass mir das Anna-Dress von Bye Hand London gar nicht passte.

Zu einem späteren Zeitpunkt (wenn ich weniger in Eile bin als jetzt gerade) möchte ich meinen persönlichen Rückblick zum Offenen SWAP noch formulieren.. Ich werde mich dann ein zweites Mal verlinken - warum auch nicht?!

Na ja... eine Meisterleistung ist dieses Jerseykleid nun gerade nicht, aber es ist ordentlich genäht. Man achte auf den Pfeil im Bild unten, welcher auf die Stelle verweist wo ich das Muster abgepasst habe.


Beim Abschneiden der Länge ist mir ein Missgeschick passiert, so dass das Kleid 3cm kürzer wurde als geplant. So kam es dann auch, dass mein Check der Proportionen wieder über den Haufen geworden wurde. Bin mir nun nicht sicher, ob das mit den Schlitzen vorn so bleiben kann, oder ob es irgendwie komisch aussieht?


Nachdem ich das Kleid heute nun entgegen meiner Erwartung ferig bekam...


... bin ich  fix einmal ums Haus für die Fotos:



... meine Foto-Set-Möglichkeiten haben sich sozusagen erweitert, weil eine Wäschestanged die früher vor dem Geräteschuppen stand entfernt wurde (Hashtag: #Nähnerdfreuden).
Genau hier an dieser Stelle war früher die Stange:


Womöglich werde ich mir noch einen Cardi zum Kleid nähen. In meiner Auswahl passt einzig dieser kurze Bolero gut zum Kleid.


Soviel erstmal heute: Wie gesagt, zu einem späteren Zeitpunkt möchte ich gern ein SWAP-Resume ergänzen als Abschlusspräsentation.

Hier auf dem Blog:

We produce our colletion 

Sonntag, 13. Juli 2014

Offener SWAP Teil 3


"Was ist  im Juni in Bezug auf unsere Nähpläne geschehen?" So fragt Mema abschliessend im Eingangstext zum dritten Teil des Offenen SWAP 2014 .
Ich würde sagen bei mir geht es langsam aber stetig voran. Zwei Top sind zu meiner Retro-Jersey Kollektion dazugekommen.


Hauptsächlich allerdings habe ich mich im Juni  um neue Grundschnitte für mich gekümmert.
Ich habe mir einen normalen Grundschnitt nach einem Makro vom Schnittprogramm Pattern Maker erstellt und ihn für mich angepasst. Nachlesen kann man den Prozess bei Hobbyschneiderin24 .
Hier ist mein Messformular zu sehen mit meinen Maßen die ich für die Konstruktion des Grundsschnittes verwendet habe. So ein Messformualar ist nichts anderes als eine Exceltabelle welche die gemessenen Körpermaße vorab hinsichtlich einer besserem Balance im Schnitt korrigiert.



Hier das Schnittbild meines Grundschnittes. Die grünen Linien markieren den Schnitt wie er von Pattern Maker konstruiert wurde und die roten zeigen meine Anpassungen.

Nachdem ich meinen Grundschnitt fertig angepasst hatte, habe ich kurzerhand ein Top mit Wasserfall-Ausschnitt danach konstruiert.


Für einen gut passenden Jerseygrundschnitt habe ich  dann den Schnitt meines Jerseykleids (Modell 124 8/09) mit dem normalen Grundschnitt abgeglichen...


... und ein weiteres Top mit Hilffe meines neuen Jerseygrundschnittes konstruiert. Grundlage für das Modell war ein Burda Schnitt für grosse Größen, Mod. 134 7/2010


 Zur Verarbeitung des bielastischen Viscose Jersey:
Den bielastischen Viscose Jersey verarbeite ich  in allen Nähten und Kanten mit Silikonband, damit alles seine Form behält und meine ganzen Bemühungen um den Schnitt nicht umsonst waren.
Ich schneide das Band nach Schnitt in der richtigen Länge zu und fasse es beim Nähen mit.


Auch die Säume, also die Länge und die Ärmelsäume sind mit dem Silkonband verarbeitet. Die Länge meines Shirts habe ich offenkantig umgelegt und dann mit dem elasitschen Stich meiner Haushaltsmaschine gesteppt. Beim Ärmelsaum ist die Nahtzugabe um- und eingeschlagen.


Von Anbeginn habe ich für meine SWAP-Kollektion übrigens auch einen Mustermix eingeplant. Schliesslich sind meine Jerseys Drillinge sozusagen und sollten sich miteinander vertragen.



Hier beim Ausschnitt habe ich das erstmals verwirklicht. Aber ich muss feststellen, dass das mit dem Mixen der unterschiedlichen Prints meines Jerseys gar nicht so leicht ist. Alles was ich mir so überlege sieht im Nachhinein nach Hausfrauen-Schürzen Look aus.


Soweit - so gut... ich bin gespannt wie es den andern Teilnehmers des aktuellen SWAP's so geht. 

Ein paar haben sich ja schon auf dem SWAP-Blog verlinkt, hier nachzulesen. 

Und ab dem  27. Juli wird es dann auch noch die Abschlussberichte geben.

Bis dahin,
Immi


Sonntag, 1. Juni 2014

Offener SWAP Teil 2


 Schon wieder ist ein Monat herum und wir haben SWAP-Termin!

Was habe ich geschafft? Nicht viel!
Während meine SWAP-Stoffauswahl stetig gewachsen ist - der Hintergrund für meine Hosenfotos hier ist übrigens ein beschichteter roter Stoff aus dem ich für meine Kollektion noch eine Jacke nähen möchte - habe ich nur eine einzige Hose fertig genäht.

Grund für die Verzögerung ist, dass ich mich sehr viel mit der Anpasserei einer neuen Basis-Probe beschäftigt habe, im Zusammenhang mit dem Schnitttechnik Programm Pattern Maker. Nachlesen kann man dazu bei den Hobbyschneiderinnen.

 Aber um auf meine SWAP- Hose zurückzukommen:

Genauso habe ich mir das vorgestellt! Meine frisch genähte Hose (Leinen/Seide) ist jetzt so wie eine klassische Jeans: Direkt nach dem Waschen sitzt sie sehr eng und knackig und erst nachdem sie eine Weile getragen ist, sitzt sie perfekt.

Hier Fotos der Hose nachdem sie in paar Stunden getragen wurde: 


Aber nun mal ganz von vorn:
Um endlich gut passende Hosen zu bekommen habe ich mir überlegt, muss ich nach der Schnittanpasserei im letzten Schritt auch noch die spezifischen Eigengschaften der Stoffe berücksichtigen aus denen ich meine Hosen nähe. Meistens sind es Stoffe mit Stretchanteil oder welche aus Naturfasern. Ich musste die Erfahrung machen, dass Hosen aus solchen Stoffen spätestens nach einem Tag tragen durch die Körperwärme in Verbindung mit der Bewegung ganz schön ausleiern.

Hier ein Foto von meinem  Provisorium (wie beim Zahnarzt ;), welches ich vorab zusammengenäht und einen Tag lang getragen habe:


Diesen Rohling habe ich wieder aufgetrennt um den Schnitt erneut aufzulegen.

Die ursprünglichen Schnttlinien sind hier im Bild rot markiert.Besonders hinten finde ich es krass, wie sehr die Linien abweichen!


Mit den Hosen das klappt nun also zunehmend besser, aber mit  meiner Produktivitätsrate ist es leider eher mau.

Immer mal wieder trifft mein Blick auf die Kollektion meiner SWAP-Stoff die ich noch verarbeiten will und ich verspüre grosse Lust drauf - vor allen Dingen wünsche ich mir endlich einen richtig guten Raglan-Grundshnitt für meine Jerseys - aber die Dinge brauchen halt ihre Zeit... .