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Dienstag, 31. Dezember 2013

Girlie Version vom 'It Sweater'


Hier die Girlie Version vom 'Statement Pullover'!



Leider interessiert sich meine Tochter gar kein bisschen für Mode oder für meine Näherei. Auch meinen Vorschlag ich könnte als Modebloggerin mit ihr als Model durchstarten hat sie empört abgelehnt. Warum nur??? :)))

Sonntag, 15. Dezember 2013

Mein "It Sweater 2013"


Scheinbar sind diese  Art Pullover die ich seit den 80ern schon immer so liebe in der aktuellen Herbst/Winter Saison Trend: Crazy Must Haves
Also habe ich mir einen 'Statement Pullover' genäht aus meinem Stoff mit dem Japan Girlie und nach einem Schnitt aus der Burda 12/2011 #109 :


Vielleicht schaffe ich es kommenden Mittwoch ein paar Tragefotos zu machen  und ein bisschen was dazu zu erzählen, wie es mir beim Nähen des Pullis ergangen ist.

Bis dahin...

Immi

Sonntag, 1. Dezember 2013

Missing Link, SWAP 2013, 4.Teil


Zum  Missing Link-SWAP habe ich mir bis dato zwei Hosen und eine Jacke genäht. Alle Teile sind sozusagen aus meinem  Referenz-Stoff, einem leichten schwarzen Wollgewebe mit etwas Elasthan Anteil. Zu guter Letzt möchte ich auch noch einen Rock anfertigen. Die schwarzen Basics lassen sich mit meinen zwei Seidenoberteilen und auch mit 'Lucretias Schwester' kombinieren. Darüber hinaus gibt es aber auch noch sehr viele andere Kombinationsmöglichkeiten mit vorhanden Kleidungsstücken aus meinem Schrank (an dieser Stelle möchte ich euch kurz auf Berrys Garderobenblog hinweisen: Seht nur wie sie ihre selbst geschneiderte Garderobe mit Plan und System zusammenstellt!)

Hier nun mein noch unvollständiges Storyboard zum aktuellen SWAP 'Missing Links': 


Und mein Kostüm in Grossaufnahme.


Bevor ich heute morgen die Fotos für diesen Post geschossen habe, habe ich noch ein bisschen an dem Wickeltop genäht. Das Top ist mit dem Oberstoff nochmal abgefüttert und ich wollte gern in der vorderen Faltenpartie etwas von links nähen. Dafür habe ich sozusagen eine Operation am offenen Herzen durchgeführt, sprich ich habe kurzerhand von links einen Schnitt in den Stoff gemacht. Die Nähte sind gekettelt und abgesteppt und ich hatte keine Muße lange zu trennen. Dieses Top dass ich 'Lucretias Schwester' nenne ist wirklich ein Teil mit dem ich sehr zufrieden bin und jetzt habe ich mit den schwarzen Hosen auch endlich etwas, wozu ich es tragen kann.


Mein kleiner  Pelzkragen der vor Urzeiten an irgendeinem Mantel einer alten Tante von mir dran war, ist endlich zu Ehren gekommen: Habe ihn von Innen mit Taft 'abgefüttert' und Druckknöpfe befestigt, damit ich ihn schließen kann. Für das Foto ist ein  Unterdrücker extra freigelegt... das Fell legt sich ansonsten so drumherum, dass er unsichtbar wird.


Was ich die ganze Zeit schon sagen/fragen wollte: Beim Nähen des Kostüms habe ich wieder meine aufbügelbare Rosshaareinlage verwendet. Die gibt es bei Aachen Stoffe zu kaufen. Kennt die eigentlich jemand? Ich bin immer so begeistert dass es die gibt.


Ein bisschen habe ich bei meiner Kostümjacke auch 'geloost'. Ich hatte zuviel Weite im Ärmel und anstatt sie im Schnitt, bzw. durch die Ärmelnähte herauszunehmen, dachte ich ich kriege sie schon noch eingehalten. Das ging auch, es hat also keine Fältchen gegeben beim Einnähen, aber der Ärmel sieht nicht schön aus weil doch zuviel Weite drin ist. Abgesehen davon würde ich die Schultern der Jacke beim nächsten Mal c.a. 1-2cm schmaler machen, das wird glaube ich auch besser aussehen.


Hier noch ein Draussen-Foto. Das Beweisfoto sozusagen für alle die gemeint haben, meine Jacke würde auch zu der Original Burda Hose mit dem weiten Bein gut aussehen. Ich persönlich finde mit dem weiteren Bein sieht mein Anzug nicht nach slim line (der Anzug wurde von Burda als Slim Fit Anzug präsentiert) sondern eher nach wide line aus. Aus diesem Grund habe ich mir die Hose mit engem Bein gemacht, die besser zur Jacke passt. IMO


Und weil ich das viele Schwarz, dass ich in letzter Zeit vernähe, nicht mehr lange ertragen kann, wird es bald bunt: Hier eine Vorschau der Stoff die demnächst dran kommen. :) 



Mittwoch, 27. November 2013

MMM 27.11.2013 - Burda Kostüm

Heute gibt es nur einen kurzen Schnappschuss aus dem Büro, bei der Arbeit (Frühstückspause), im Burda Slim Fit Kostüm.


Statt der original Hose mit dem geraden weiten Bein trage ich eine enge Hose zu der Jacke, das sieht an mir eher nach Slim Fit aus ,wie ich finde.


Wünsche euch allen einen schönen Tag und heute abend gucke ich auf dem MMM-Blog was ihr heute so selbsgeschneidertes tragt:


Dienstag, 19. November 2013

Kurzmitteilung!

 
Meine Kostümjacke ist mittlerweile auch endlich (endlich!) fertig und ich habe sie bereits getragen.  Aber anstatt eines auführlichen Posts möchte ich euch nur schnell über meinen Stand der Dinge informieren. Meine Näh-Zeit läuft mir sozusagen schon wieder davon. Und ich möchte  doch noch mehr schwarze Basics aus meinem Woll-Stretch-Stoff (Alfatex für 6,90€ und immer auf Vorrat) machen, bis zum Abschluss unseres Missing Link-SWAP.  Damit ich dann PLÖZLICH ganz viele Sachen zum Anziehen habe, wenn ich meine vorhandenen Oberteile  mit den schwarzen Basics kombinieren kann.



Eine  Hose mit  weitem Bein ist ja bereits fertig und nun möchte ich noch eine mit engerem Bein und eine Chino und einen Rock.  Ensprechende Schnitt habe ich im Laufe diesen und des letzten Jahres ja bereits aufgestellt und angepasst.

Es ist für mich sozusagen eine Zeit gekommen wo ich nicht mehr experimentieren, probieren und studieren möchte - sondern:
PRODUZIEREN! 

In diesem Sinne wünsche ich mir selbst, und Euch natürlich auch, ein frohes Schaffen! 
Bis bald! :)


Sonntag, 27. Oktober 2013

SWAHerbstPlan - 2/3 der Zeit sind herum!



Mema (http://www.von-mema.de/) fragt heute auf unserem SWAP-Blog wie wir mit dem Nähen nach Plan umgehen. Können wir unser Näh-Hobby dabei geniessen oder überwiegt für uns der Stress, wenn es über einen gewissen Zeitraum darum geht, die gerade noch zu bewältigende Schwierigkeit im Auge zu behalten?
Vorab kann ich sagen, dass das SWAP-Nähen als solches für mich kein Stress ist . Es hilft mir meine Aktivitäten zu strukturieren. Wenn ich es nicht schaffe meine Vorsätze einzuhalten, dann verzeihe ich mir das ganz schnell. Die schwierige Herausforderung zu Beginn ist trotzdem etwas was mir gefällt, denn wer weiss was geht. ;)

Aber wie ist es mit dem Näh-Hobby für mich ganz allgemein?

Hier ein paar Antworten:
  • Nähen macht mir tatsächlich meistens nicht wirklich Spaß und es entspannt mich auch nicht
  • Nähen ist für mich Arbeit im positivsten Sinn, die mich ausfüllt und fordert und letztlich zufrieden macht
  • Genießen kann ich bei meinem Näh-Hobby die Freiheit ganz allein selbst zu bestimmen, was ich wann, warum und wie genau machen möchte
  • Und auch das Näh-Bloggen ist etwas was ich genieße
  • Nähen macht mich glücklich, wenn es vorangeht und ich einen Erfolg für mich feststellen kann
     Hiermit leite ich nun über zu dem Stand meiner SWAP-Kostümjacke: 
    Neuer Schnitt -> Neues Glück würde ich sagen!
      Der letzte Post war mir schon ein bisschen peinlich. Ich habe mir nichts dabei gedacht, meinen echt umständlichen Weg mit der Anpassung des Burda Schnittes zu posten. Bin jemand der gern laut denkt... aber mit so vielen Kommentaren und soviel Aufmerksamkeit habe ich im Vorhinein nicht gerechnet.
      Gestern hatte ich wieder Zeit mich mit meiner Probe auseinanderzusetzen. Vorgegangen bin ich so wie die ganze Zeit bei diesem Schnitt mit Stecken und Malen am Körper und der anschliessenden Übertragung der Änderungen auf den Schnitt. Bei der Arbeit habe ich die Krageneinsatznaht nach vorne verlegt und es ist ein Brustabnäher zur Seite entstanden.
      Die Jacke passt jetzt wie ich finde. Der Einsatz ist verschlankt und ich kann die Jacke sowohl genknöpft als Doppelreiher, als auch offen tragen:
      Aber hört ihr es auch klatschen??? :-)) Das ist das Geräusch das entsteht, während ich mir wiederholt mit der flachen Hand vor die Stirn schlage. Denn beim Vergleich des fertigen Vorderteil-Schnittes (immerhin Nr.7! ) und dem Original von Burda (meinen Brustabnäher habe ich zuvor zugelegt) fällt mir auf, dass ich wirklich nichts anderes ergeben hat, als die üblichen Änderungen die ich schon seit Jahr und Tag für meine Figur vornehme. Und zwar schiebe ich immer seitlich unter dem Arm 1- 2cm nach aussen weil ich so ein breites Kreuz habe. 
        O.k. - die Änderungen am Rücken sind vergleichsweise krasser. Früher habe ich den Rücken standartmässig verbreitert aber das wäre hier nicht angezeigt gewesen. Diese Erkenntnis verbuche ich in diesem Fall als Gewinn aus meiner Jacken-Steckproben-Aktion.

      Hier nochmal der Vorher-Nachher Vergleich meiner Proben mit Nahtlinie über dem Brustpunkt und nachher mit der nach vorn verlegten Naht:

           ---
          Mein Fazit  ist nun, dass ich viel gelernt habe, und ich habe eine Idee entwickelt, wie ich durch Abstecken solch eine Jacke in der Passform verbessern kann.
          Aber für die Zukuft bleibe ich dabei mit Grudnschnitten zu arbeiten die ich zum Modellschnitt abwandle. Das ist für mich persönlich einfach die bessere Methode.
          Wobei letzlich auch für die gute Anpassung von Grundschnitts-Konstruktionen die Praxis des Absteckens bei der Anprobe von Nöten ist. 
           ---
          Im Laufe der kommenden Woche werden sicher noch einige andere zum SWAP-Bericht im Oktober verlinken.Wie geht es, wie steht es? Hier werde ich gucken:

        Missing Link, SWAP 2013, 3.Teil


        Sonntag, 20. Oktober 2013

        Kostüm-Sew-Along 2013: Teil 4



        (rechtes Bild: http://www.burdastyle.ru/model/2013-burda-8-106-a)

        Aller Vorrraussicht nach schaffe ich es wohl nicht meine Kostüm zum letzten KSA-Termin fertig zu nähen!
        Es hat so unglaublich viel Zeit gebraucht den Schnitt der Jacke für mich anzupassen.

        Aber nun mal ganz von vorn:
         Ich bin jemand der eigentlich immer mit Grundschnitten arbeitet und sich diese zum Modellschnitt abwandelt.
        In diesem Fall hätte es  einen Jackengrundschnitt mit vorverlegter Seitennaht und Zweinahtärmel gebraucht, den ich dann mit dem Burda-Modell abgeglichen hätte. Aber ich hatte keine Lust (nach Müller) zu konstruieren. Dann habe ich mir gedacht, ich lasse mir vom Drucker schnell einen Jackengrundschnitt nach meinen persönlichen Massen  von Pattern Maker ausspucken und arbeite damit. Aber beim Vergleich der Schnitte von Burda und Pattern Maker habe ich gesehen, dass die Linien einfach zu stark voneinander abweichen. So war der 'Leena-Ärmel' z.B. mit ganz anderen Nahtlagen als der von Burda.
        Zugegebenermassen stand ich da,wie der Ochs vorm Berg!
        Aber nachdem ich mich schon im letzen Winter bei unserem SWAP vor dem Nähen einer Jacke gedrückt hatte, und weil ich doch offiziell hier bei Catherines (http://allures-und-couture.blogspot.de/) KSA teilnehme und auch für unseren neu aufgelegten Herbst SWAP eine Jacke brauche... musste ich die Sache diesesmal einfach durchziehen. Also ran an den Speck:
        1. Zuerst habe ich eine Probe aus einem Wollstoff gesteckt und ich habe sogar gehofft,  ich könnte den Schnitt mit wenigen Änderungen übernehmen (obwohl ich eigentlich ganz genau weiss, dass das für meine Figur niemals geht - aber die Hoffnung stirbt zuletzt...)
        2. Dann bin ich mit meiner Probe zum Nähcafe und habe sie dort von den Frauen checken lassen und mir auch den Ärmel reinstecken lassen und alles schien o.k....
        3. ... aber nachdem ich zuhause Fotos von der Probe gemacht habe, und nachdem ich diese Fotos mit Julia (http://sewinggalaxy.blogspot.de/)  besprochen hatte war klar, dass ich meine Augen angesichts der doch fehlerbehafteten Passform nicht verschliessen konnte.Vor allen Dingen der Rücken hat nicht gepasst und die Balance von Vorder- und Rückenteil war nicht o.k., ausserdem fehlte Weite  im Vorderteil auf Brusthöhe. 

        Für mich hieß es nun abstecken! Tatsächlich habe ich das noch NIE gemacht!!! So kam es dann also zu einem Autodikakt-Intensivkurs zum Thema Schnittanpassung durch Abstecken  bei der Anprobe!
        Meine Technik, alles nur mit Sichherheitsnadeln zu stecken hat sich dabei sehr bewährt! Und auch die Tatsache, dass ich bzgl. meines Probestoffes aus dem Vollen schöpfe war gut, denn ich habe sechs (!!!) Proben gesteckt!


         Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall schlauer was die Reihenfolge beim Ändern durch Abstecken betrifft: Julia (http://sewinggalaxy.blogspot.de/) hat mir erklärt man beginnt mti der VM, kümmert sich dann um den Rücken bzw. die Balance zwischen Vorder- und Rückenteil, (was auch die Lage der Schulternaht betrifft)... und zum Schluss checkt man vom Brustpunkt ausgehend die Weiten (Taille etc.).



        Hier jetzt das  Ergebnis in allen Ansichten:




        Ich finde die Jacke passt jetzt gut. Aber sie sieht nicht so aus wie die Original-Jacke aus der August Burda (siehe Vergleich 1. Foto oben). Das liegt daran dass meine Proporionen vom Standart für den der Burda Schnitt konstruiert wurde, abweichen. Im nächsten Foto habe ich die Eckpunkte des Einsatzteils markiert (  Brustpunkt,vordere Mitte und  Schnittstelle Teilungsnaht zu Taille).


        Eine Verbindung der für meine Figur verbindlichen Punkte ergibt ganz einfach nicht so ein schön langgezogenes udn gerades Einsatzteil wie bei Burda: 


        http://www.burdastyle.ru/model/2013-burda-8-106-a
        Ein bisschen frustrierend ist das! Mir zum Trost konnte ich feststellen dass ich nicht die Einzige bin die dieses Modell nachnäht und mit diesem Problem zu kämpfen hat Ich habe im Netz bereits viele nachgenähte Versionen gesehen wo aus dem Doppelreiher einfach ein Einreiher gemacht wurde, indem der Knopf in der Taille kurzerhand nach Links versetzt wurde. Kurz habe ich überlegt ob ich es auch so machen möchte, weil dann die ursprünlichen Propotionen bzw. Linien des Modell gewahrt worden wären. Und ganz ehrlich... ich trage die Jacke eh meistens offen. Aber mein Ehrgeiz war geweckt und ich will  mir nach alle meinen Mühen der Anpassung doch nun keine Jacke nähen die eigentlich nicht passt.
        Der Stand der Dinge ist nun, dass ich überlege ob ich die Teilungsnaht durchgängig nähe und auf das Einsatzteil vorn verzichte.
         Ich weiss nicht was ich machen will! Könnt ihr mir sagen was das Beste wäre???

        Hier noch die Ansicht  von der Jackenprobe wie ich sie zu der original Kostüm-Hose trage:


        --- snipp ---

        So - der Post ist jetzt fertig und ich geh raus zum Entspannen. Ehrlich gesagt finde ich das Nähen oftmals als sehr anstrengend und arbeitsintensiv, so wie auch diesesmal. Entspannen kann ich mich eher bei anderen Dingen. :)

        Hier gucke ich nachher wie es den anderen Teilnehmerinnen beim Kostüm-Sew-Along ergeht.. ob enspannt oder gestresst:


        Donnerstag, 3. Oktober 2013

        Pants Muslin: Burdamagazin 8/2013 #118




        This time I want to share my fitting process to the pants of Burda, 8/2013 #118.

        I made some drawings and  pics which explain my alterations by themselves - I do hope at least.

        Pants fitting is such a complicated theme and we really could talk a lot about, but at least the final pattern lines tell us the truth.  IMO

        So let's start: 


        At first I straightened the lines by altering my pattern, like it is shown in the drawing:


        The most important thing is to eleminate the bagginess in the back. Watch the lines: Before straightening, the line was broken at the point  where I marked the blue circle. After the adjustement of the pattern, the line is much more smooth and the pleats in this area are mostly gone. Note that it is always a process of approximation, to straighten the lines.


        Jet a focus on the pattern adjustements in this area:


        The next thing I had to do was to correct the waist line. I took in some fabric, because in the upper part of my pants there was still too much length.  This straightened the lines again downwards the legs.


        My pleats were marked on the fabric...


        ... and to get the new pattern pieces they were pinned again.


        Et voilà - here are the final paper pattern pieces:


        Last overiew of the pattern adjustements:




        I have to admit, a bit bagginess left over, but I wouldn't overstate this point.



        Watch the lines again. You will recognize that the lines are not yet straight in the area where I marked the circle. As a direct consequence we see these wrinkles:


        If I want to sew again a pair of pants following this Burda pattern, I would clear this.
        But so far I think my Editorial Burda Pants came out really nice.


        Sonntag, 29. September 2013

        Herbst SWAP 2013 - 1. Zwischenstandsbericht


        Das este Drittel der Herbst-SWAP Zeit ist herum.
        Was soll ich sagen wie es geht?  Sie hat sich sehr bemüht würde ich sagen!  Immer wieder habe ich versucht mich neu zu sortieren und meine Pläne klar zu definieren und zu strukturieren.
        Hier die Übersicht meiner Ergebnisse bis heute:

        Letzlich werden meine 'Missing Links' nun 3 Basic Teile sein, die ich aus demselben dünnen schwarzen Wollstretch nähe. (Denselben Stoff für mehrere Bekleidungsstücke zu verwenden, finde ich nebenbei auch sehr praktisch beim Waschen, denn ich kriege die Maschine für die Kaltwäsche voll. Chemisch reinigen kommt für mich  nicht in Frage.)
        Die Hose habe ich  nach einem Schnitt aus der August Burda bereits fertiggestellt. Hier ist bereits ein Post und zu der Schnittanpassung werde ich in Kürze einen weiteren Extra-Post unter dem Label 'Pants muslins' veröffentlichen.


        Die Hose soll ergänzt werden mit einer Jacke, so dass ich ein Kostüm habe. Der Schnitt ist dafür ist aus der Burda 8/2013 -> hier.
        Aber jetzt kommt es... die Dinge enwickeln eine Eigendynamik und der Plan entgleist. Das Model im Magazin trägt unter der Kostümjacke einen Rolli... 
          • Und weil ich mich schon seit dem letzten SWAP (oder sagen wir mal sogar schon seitdem ich wieder nähe, also seit 2009) fortwährend davor drücke eine Jacke zu nähen... habe ich mir gedacht ich ziehe den Rolli vor...
          • Und weil ich mir mit dem Schnitt von dem Rolli nicht sicher war hinsichtlich der Passform, habe ich mir gedacht ich nähe eine Probe...
          • Und weil ich noch Reste liegen hatte vom letzten Winter-SWAP 13/14  habe ich mir gedacht, ich nähe mir den Probe-Rolli aus den Resten. 
          Tja - zwar handelt es sich bei den vorhandenen Stoffen nicht um ein  Kleidungsstück, dass im Schrank hängt und sich nicht kombinieren lässt, aber immerhin führe ich die Stoffe einer Bestimmung zu, nämlich indem ich sie vernähe und  kombiniere mit meinem 'Missing Link' in Gestalt der schwarzen Hose. Ps: Ja, ja,  ich weiss... man nennt sowas Zweckrationalismus. ;-)

            Der Rolli Schnitt ist aus der Oktober Burda 2009 (-> hier ) und ich kann ihn sehr empfehlen! Alles hat ohne Änderungen gepasst und auch der Ärmel fällt wunderbar glatt und gerade.


            Der Pulli ist insgesamt recht dick und wintertauglich weil ich ihn komplett aus Romanit Jersey genäht habe. Nur die Vorderfront ist überlagert mit dem 'Hochhaus-Jersey' von meinem Kleid im letzen SWAP.
            Neben dem Rolli zähle ich zu meinen 'Located Links' auch die Schmetterlingsbluse und meine vereinfachte Lucretia . Beide Teile konnte ich nicht mehr tragen weil ich an Gewicht zugenommen habe und keine Kombipartner dafür hatte. Auch wenn die Fotos schrecklich aussehen finde ich die Teile mit der schwarzen Hose perfekt kombiniert. Übrigens habe ich aktuell ein Schuhproblem oder besser gesagt ein Fussproblem, weshalb ich auf elegante Schuhe zu der Hose heute (und wohl auch längerfristig) verzichten muss.

             So - geschafft! Ich freue ich darauf zu lesen bzw. zu gucken wie es bei  anderen SWAP- Näherinnen so geht.
            Auch hat mich der Text von Mema heute, den sie zum aktuellen SWAP-Post dort veröffentlich hat  nachdenklich gemacht. Nicht auszuschließen, dass ich im Laufe des Oktober noch einige Gedanken dazu posten möchte... ich würde dann auf dem SWAP-Blog neu verlinken.